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Beginn eines Entsorgungsproblems alter PV-Module?

16.03.2022 - Buhck GmbH & Co. KG,

Rückbau, Tausch und Repowering von Bestandsanlagen

führt zu stark steigenden Mengen an Alt-Modulen

 

+++ 2ndlifesolar stellt umweltfreundliches Recyclingangebot für Solarmodule auf

der Intersolar Europe in München vor, Halle A5 Stand 236 +++

Hamburg, 26.04.2022. 2ndlifesolar, eine Marke des Umweltdienstleisters Buhck Gruppe, ging 2021 an den Start und konnte seine Dienstleistungen und das Logistik-Netzwerk zur bundesweiten, rechtssicheren Entsorgung defekter Photovoltaikmodule bereits erfolgreich ausbauen. Die ausnahmslos zertifizierten Partner bieten zusammen mit 2ndlifesolar einen Full-Service aus Begutachtung und Prüfung über die Abholung und den Transport bis hin zu Recycling oder Entsorgung an. Noch funktionstüchtige Systeme werden im Sinne des „Second-Life-Ansatzes“ für eine Wiederverwendung geprüft.

Umweltfreundliche Entsorgungslösung für große Mengen defekter Anlagen und Alt-Module aus Repowering-Maßnahmen notwendig
Mit Auslaufen der ersten Anlagen aus EEG-Fördermaßnahmen werden in naher Zukunft umfangreiche Repowering-Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit und den Stromerträgen von Bestandsanlagen stattfinden. Ein sprunghafter Anstieg der rückgebauten Solarmodule ist demnach zu erwarten. Doch nicht alle diese Module sind Elektro-Schrott, sondern noch bestens für Eigenstromversorgungsanlagen, Insellösungen oder Balkonkraftwerke geeignet.

Solaranlagenbetreiber müssen nachweisen, dass sie ihre alten Module nach den Regelungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetz entsorgen. Dies hat durch zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe zu erfolgen, um als Letztbesitzer von der Ewigkeitshaftung und Verantwortung für den produzierten Abfall entbunden zu werden. „Trotzdem werden Solarmodule häufig noch unsachgemäß entsorgt oder ungeprüft ins Ausland exportiert, wo sie oft nicht umweltfreundlich recycelt werden können. Umweltschäden und der Verlust wertvoller Rohstoffe sind die Folge.“, spricht 2ndlifesolar-Projektmanager Martin Wilke die Realität aus. 2ndlifesolar recycelt defekte Module in Deutschland und trägt zur Erhaltung wertvoller Rohstoffe wie Aluminium, Glas und Kupfer im Wertstoffkreislauf bei. Betreiber von Solaranlagen erhalten einen Nachweis über die rechtssichere Entsorgung und die Mengenmeldung an die Stiftung Elektro-Altgeräte Register.

Weiterverwendung funktionstüchtiger Module: Geld und CO2 einsparen
Bevor PV-Module und –Anlagen durch 2ndlifesolar recycelt und entsorgt werden liegt der Fokus bei der Überprüfung der Solarmodule immer auf einer möglichen Wiederverwendung. Eine zertifizierte Erstbehandlungsanlage begutachtet ihre Funktionsfähigkeit, testet ihre Leistung und prüft die elektrische Sicherheit. „Gebrauchte Module haben einen deutlich besseren CO2-Abdruck, sind günstiger in der Anschaffung und trotzdem leistungsstark.“, erläutert Claudia Dau, Markenchefin von 2ndlifesolar, die Vorteile für Nutzer von Second-Life-Anlagen. Eine von 2ndlifesolar begleitete Anlage mit einer Leistung von 98,2 Kilowatt-Peak befindet sich beispielsweise auf den Dächern der Firma Heinz Husen Containerdienst in Buchholz bei Hamburg. Die Firma sparte durch die Entscheidung für eine gebrauchte Anlage 243 Tonnen CO2 ein, die für die Herstellung neuer Module angefallen wären. Hinzu kommt, dass durch die Stromproduktion jährlich weitere 35 Tonnen CO2 eingespart werden können und natürlich auch die Stromkosten sinken.

Eine erste Einschätzung über eine Wiederverwendung kann das mobile 2ndlife-Prüflabor bei Kunden vor Ort geben. „Auf der Grundlage des Erst-Checks erfolgt die Beratung, ob eine weitere Nutzung der Module in Frage käme oder sich für das Recycling eignen“, erklärt Wilke. Derzeit werden die deutschlandweiten Prüfkapazitäten ausgebaut, um gemeinsam mit Kooperationspartnern ein flächendeckendes Netz an Prüfstationen zu errichten.

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